Die Zeiten sind leider vorbei, dass man sich mit der ganzen Familie Tag für Tag zum Mittagessen am heimischen Tisch versammeln konnte. In den vergangenen Jahren und Jahrzehnten sind immer mehr Berufstätige zu Pendlern geworden. Den Arbeitsplatz im Wohnort gibt es nur noch in den wenigsten Fällen. Somit sind diese Arbeitnehmer gezwungen, ihre Tagesverpflegung von daheim mitzunehmen, in einer Betriebskantine zu Mittag zu essen oder der Gastronomie einen Besuch abzustatten. Neben Restaurants, Imbissbetrieben und anderen Gastronomie-Unternehmen sind natürlich auch viele Betriebskantinen mit Kassen ausgestattet. Meist handelt es sich um Kassensysteme, die nicht nur die Verköstigung im Kantinenbereich selbst registrieren. Große Betriebe haben oft auch an zentralen Stellen eine Cafeteria eingerichtet, wo an Automaten Kaffee gekauft werden kann. Die Mitarbeiter werden mit Chipkarten versorgt, die an einem Automaten mit Geld aufgeladen werden können. Die Kaffee-Automaten wiederum sind ebenfalls mit Lesegeräten für diese Karten ausgerüstet und buchen dann je nach Bestellung den Betrag von der Karte ab. Ebenso buchen die Kartenlesegeräte an den Kassen-Plätzen in der Kantine den jeweiligen Betrag für die Mahlzeit von der Chipkarte ab. Solch ein modernes Kassensystem ist also durchaus auch für Betriebe größerer Art geeignet, die eigentlich keine Bargeldgeschäfte tätigen. Aber eben die Kantine kann mit leistungsfähiger Kassensoftware alle Verkäufe an die Mitarbeiter aufrechnen, Zuschüsse seitens des Unternehmens können ebenfalls von der Software des Betriebes auf die Kassensoftware des Kantinen-Unternehmens verbucht werden. An einer Schnittstelle können das Kassensystem der Kantine und die betriebliche Buchungssoftware miteinander verbunden werden, um Zuschüsse und Mitarbeiterzahlungen miteinander zu ergänzen. Häufig sind Betriebskantinen von externen Unternehmen geführt, deren Mitarbeiter mit dem eigentlichen Betrieb rechtlich gesehen nichts zu tun haben. Die Arbeitszeiterfassung der Kantinen-Mitarbeiter kann ebenfalls über die Kassensoftware des Kassensystems erfasst werden. Waren- und Rohstoffeinkäufe können hier über Netzwerkkassen ebenso erfasst und mit den Verkäufen an andere Mitarbeiter gegengerechnet werden. Somit wäre auch eine ständige Warenkontrolle für den Kantinenbetrieb gewährleistet. Eine Registrierkasse, wie sie in den 1980’er Jahren die modernsten Geräte waren, wird es in Kantinen eher nicht mehr geben. Denn die Kassensoftware von Registrierkassen ist den betrieblichen Anforderungen einer Kantine meist nicht mehr gewachsen und würde zusätzliche PC-Plätze erfordern. Verschiedene Software-Lösungen sind aber nicht immer miteinander vereinbar, so dass ein erheblicher Mehraufwand an Verwaltungsarbeit fällig wäre. Ein modernes Kassensystem mit leistungsstarker Kassensoftware hingegen vereint Registrierkassen und PC-Lösungen, benötigt nur eine Kassensoftware und erübrigt somit überflüssige Anschaffungs- und Wartungskosten. Zusätzlich wird mit einem Kassensystem aus Netzwerkkassen und anderen kompatiblen Endgeräten viel Arbeitszeit eingespart, was wiederum zur Kostensenkung beiträgt. All das kann bei vielen Arbeitnehmern natürlich nicht darüber hinwegtrösten, dass sie ein Mittagessen nicht mit der Familie zusammen genießen können, das beschränkt sich dann auf Urlaub, freie Tage und Wochenenden. Allerdings kann es auch von Vorteil sein, mit Kollegen zusammen die Mittagspause zu verbringen. Man tauscht sich aus und kann gemeinsam weitere Arbeitserfolge finden.
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