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    Archiv für August 2009

    Wer zwischen Köln und Bonn nach dem ganz besonderen Gaumenkitzel sucht und gleichzeitig die schöne Rheinlandschaft genießen möchte, sollte im „Zur Tant“ einkehren. Seit über 30 Jahren führt dort die Familie Hütter das Haus und machte es zu einem Treffpunkt für Feinschmecker. Heute klingelt dort die Kasse. So konnte das schon beliebte Bewertungen, wie beispielsweise 1 Michelin Stern, 1 Mütze im Varta-Führer, 16 Punkte Gault-Millau, für sich verbuchen. Eine Bilanz, auf die man durchaus Stolz sein kann.

    Zur Tant mit Hütter´s Piccolo

    Zur Tant mit Hütter´s Piccolo

    Zur herrlichen Lage direkt am Rhein bietet „Zur Tant“ die schöne Terrasse über dem Strom und “Hütter’s Piccolo” mit kleiner, aber feiner Bistro-Küche. Ein Blick in die Speisenkarte des Restaurants lässt das Herz gleich höher schlagen und man kann sich vorstellen, warum dies im ersten Moment eher schlicht daherkommende Restaurant im Landhausstil so hohe Auszeichnungen verliehen bekommen hat. Der Küchenmeister und Inhaber Franz Hütter, mit dem Motto „Jeder Tag ist für mich eine neue Herausforderung“ hat sich der Nouvelle Cuisine verschrieben und bietet hier für den erfahrenen Gaumen die ausgefallensten Speisen. Von der Vorspeise Schwertfisch-Carpaccio in Oliven-Limonenmarinade über Marinierten Hummer mit Kaiserschoten, sautierte Jacobsmuschel in asiatischer Würze, Rehkraftbrühe mit selbstgemachter Ravioli über Hauptgerichte wie Lende vom steirischen Alm-Ochsen mit weicher Polenta, Steinbutt auf Pfifferlingen mit Schnittlauchsauce, Nudeln bis hin zu so ausgefallenen Desserts wie Szechuan-Pfeffer-Eis mit Valrhonamousse und Himbeeren lassen einen allein die Beschreibungen auf der Speisenkarte höchste Genüsse vermuten. Empfehlenswert ist das Degoustationsmenu mit entweder 4 Gängen oder 6 Gängen, das man ab 2 Personen in Anspruch nehmen kann. Da bekommt man dann eine schöne Auswahl aus den gebotenen Köstlichkeiten.

    Zur Tant Gastraum

    Zur Tant Gastraum

    Wer es leichter mag, sollte einen Blick auf die Sonderkarte „Hütters légere“ werfen, die besondere Highlights aus dem Bereich der leichten Küche bietet. Das angeschlossene Hütter´s Piccolo bietet eine kleine, aber feine Bistrokarte mit Köstlichkeiten, wie Spanferkelsülze mit Salatbukett, Sauerampfercreme mit Croutons, Schollenfilet in Zitronen-Speckbutter,mit Gemüse und kleinen Kartoffeln, aber auch Lammhüfte mit Knoblauch und Kräutern, Gemüse und gratinierten Kartoffeln oder zum Dessert Pralineeistörtchen mit Himbeerpüree. Die Preise sind sowohl im , mit einem Höchstpreis von 85 Euro für ein 6 Gänge Menu, oder im Bistro, wo das Schollenfilet mit 19,50 Euro zu Buche schlägt, mehr als angemessen für die Qualität der angebotenen Speisen. Damit werden auch kleinere Kassen nicht überlastet. Die Weinkarte ist ebenfalls exellent zu nennen, besonders, da ein weiterer Zweig der Familie Hütter ein Weinhandel ist, der offenbar dafür sorgt, dass immer ausgefallene Weine aus Österreichischen Anbaugebieten zur Verfügung stehen. Sehr zu empfehlen ist auch die Teilnahme an den regelmäßig angebotenen Kochkursen, in denen man in die Nouvelle Cuisine hereinschnuppern kann. Da kann man dann das Angenehme gleich mit dem Nützlichen verbinden.

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    Zu Beginn der Fast Food Ära in Deutschland standen die Kunden dem Konzept eher skeptisch gegenüber. Pommes frites, Bratwurst, Currywurst und Frikadellen waren oft die einzigen angebotenen Artikel. Nur langsam kam das Geschäft in Gang. Kassensysteme waren zu der Zeit noch einfache mit Zahlenfeld, die Preise der Speisenkarte kannte die Bedienung auswendig und addierte vielfach ganz einfach im Kopf, gab die Summe in die ein und kassierte. Aber die Idee des schnellen Essens setzte sich immer mehr durch. Es war doch sehr bequem, einfach eine Tüte mit fertigem Essen für die ganze Familie zu holen. Und auch noch etwas besonderes, gab es doch sonst vorwiegend Eintopf und am Sonntag den leckeren Braten. So wurde mit steigender Nachfrage auch das Warenangebot immer größer. Schnitzel, Schaschlik, Koteletts, Kartoffelsalat und ähnliches ergänzten bald die Speisenkarte. Sich immer mehr Preise zu merken, wurde schwierig. Die ersten Kassensysteme mit programmierbarer Tastatur machten das Leben leichter. Die Tasten wurden ganz einfach mit den Produktbezeichnungen beschriftet, zum Beispiel Currywurst. Ein Druck auf die Taste am genügte dann, um den Preis für Currywurst zu buchen. Der Preis wurde natürlich vorher mittels Bedienerschlüssel und komplizierter Tastenkombinationen vom Imbissbesitzer auf die jeweilige Taste programmiert. Im ersten Moment war die Programmierung der Tastatur also sehr aufwändig, aber für die Bediener wurde das Arbeiten wesentlich leichter und ging schneller von statten. Berichte aus dem holte sich der Imbissbetreiber nach Feierabend mit dem Bedienerschlüssel und druckte das Journal auf einem langen Kassenbon aus. Damit war das dann für den nächsten Tag wieder auf Null gestellt. Für die Besitzer erster Filialbetriebe, die Imbisse in mehreren Städten betrieben, war das unter Umständen eine Nachtreise von Kassensystem zu , um alle vorschriftsmäßig auf Null zu stellen. Oder es blieb nichts anderes übrig, als einen der Mitarbeiter ins Vertrauen zu ziehen und ihm einen Kassenschlüssel zu überlassen. Hersteller und Progammierer haben sich schon immer am Bedarf ihrer Kunden orientiert. Mit dem Beginn des Computerzeitalters wurden erste Versuche gestartet, die Daten aus der per Datenfernübertragung auszulesen. Die wurden per Modem über Telefon angesteuert und die Daten abgefragt. Heute macht moderne Kommunikationssoftware die Auslesung und Programmierung der zum Kinderspiel. die im Netzwerk arbeiten benötigen dafür nur einen Zugang, die Daten aus allen anderen Kassensystemen werden von einer aus übertragen. Filialbetreiber können so auch die sonst extrem zeitaufwändigen Programmierungen von Artikeldaten und Preisen auf einen Schlag in sämtliche übertragen. Es wird nur einmal am zentralen PC in die entsprechenden Programme eingegeben und los geht es. Die ausgelesenen Daten werden in Warenwirtschafts Programme eingepflegt und dort zu Umsatzstatistiken über frei wählbare Zeiträume verarbeitet. So erhält der Imbissbesitzer gleich einen Überblick über die verkauften Artikel, kann sich Bestellvorschläge machen lassen und weiß, zu welcher Zeit im Imbiss mit welchen Umsätzen zu rechnen ist. Das hilft ihm bei der effektiven Personalplanung. Der Warenbestand wird durch permanente Inventur kontrolliert. So merkt er sofort, wenn auch nur eine Wurst fehlt. Ein modernes Kassensystem gibt genaue Auskunft über die betriebswirtschaftlichen Ergebnisse eines Betriebes. In der heutigen Zeit ist die Optimierung der Gewinne das wichtigste für jeden Unternehmer, das gelingt dank moderner .

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